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Bild: Cover WeinGeplauder - Das Buch

WeinGeplauder: ungefiltert, direkt aus dem Leben. Mit beiden Füßen tief in der Pfälzer Erde, die Hände klebrig von Traubensaft, den Kopf voller Ideen und das Herz randvoll, genau wie die Gläser.

Dies ist kein Lehrbuch.
Dies ist kein Weinführer.
Dies ist ein Stück Pfälzer Winzerleben.

Willkommen in der Pfalz.
Willkommen in Tradition & Moderne.
Willkommen beim WeinGeplauder.

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Bild: Schiefer Riesling trocken Burrweiler Altenforst Weingut Graf von Weyher Pfalz

Denn unser hochwertiger und kostbarer Lagenriesling kommt JETZT auf den Markt – und zwar – die Kenner werden es wissen – nicht der aus 2023, oh, nein! Es sind die Trauben aus der Ernte 2022 … denn der Riesling, der edle, der feine, der gute, ist ein echter Spätzünder. Er muss ruhen, ruhen, und noch einmal ruhen. Und reifen. Nur so entfaltet er sein Aroma. DANN erst ist er bereit für den Genuss.

Doch selbst damit ist noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, was die Aromaentfaltung angeht. Denn auch in der Flasche geht es weiter … und deshalb haben wir unsere Schatzkammer eingerichtet! Hier könnt Ihr die verschiedenen Jahrgänge durchprobieren – und damit eine Geschmackszeitreise im Zeitraffer vornehmen, die seinesgleichen sucht.

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Foto: Cannes Film Festival - German films - Granit Riesling trocken Weingut Graf von Weyher Germany

Unsere virtuelle Hall-of-Fame ist ein Heldentreppchen-& Pokalvitrinen-Ersatz. Denn die Riesling-Auszeichnungen, die wir in den letzten Jahren erhalten haben, sind schon beeindruckend (auch wenn wir es selbst sagen). Um ganz ehrlich zu sein: Damit haben wir nicht gerechnet, als wir vor gut 10 Jahren unsere Ausrichtung geändert haben!

Olympiasieger erringen Goldmedaillen, Fußballteams gewinnen riesige Trophäen und Winzer erhalten … Urkunden. Da läuft was falsch! So ein Riesling-Cup aus purem Gold wär's doch, wir sehen ihn schon förmlich vor uns: Einen halben Meter hoch, mit Weinranken und zarten Träubchen verziert, eisgekühlt, gefüllt mit einem herrlichen Graf-Granit-Lagenriesling … Hach ja.

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Riesling Teil 1 - Herkunft

Circa 59.805 Hektar Rebfläche beansprucht der Riesling weltweit für sich. Davon entfallen gut 24.812 Hektar (ca. 40%) Anbaufläche auf Deutschland, und hier liegt wiederum die größte Fläche in der Pfalz mit rund 6.000 ha - Tendenz steigend. Denn die Nachfrage nach deutschem Riesling wird immer größer.

Der Riesling-Rebstock hat eine ausgesprochen sensible Reaktion auf seine Umgebung - und damit meinen wir tatsächlich das Gestein, auf dem der Weinberg ruht! Denn auch wenn alle sonstigen Parameter (Rebsorte, Ausbau, Alkoholgehalt etc.) identisch sind, schmecken die Weine völlig unterschiedlich, je nachdem, auf welchem Boden bzw. welchem Gestein, sie wachsen durften.

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Riesling Teil 2 - Geschichte

Der Name Riesling wurde das allererste Mal in einem Schreiben am 13. März 1435 erwähnt, und zwar was es … eine Rechnung! Klaus Klein Fisch (schöner Name) berechnete Graf Johann IV. von Katzenelnbogen (noch schöner!) diverse Rieslingreben, die für seine frisch gebaute Burg in Rüdesheim im Rheingau geplant waren. Ihr könnt euch den 13. März deshalb gleich als #rieslingbirthday in den Kalender eintragen!

Die Trauben des Riesling sind vergleichsweise klein, und auch die Frostfestigkeit und die lange Reifezeit weisen auf eine Verwandtschaft mit Wildreben hin. Diese Robustheit und Anpassungsfähigkeit an das nördliche (kontinental geprägte) Klima waren neben dem Geschmack sicherlich die ausschlaggebenden Gründe, warum die Landesherren im 17. und 18. Jahrhundert den Riesling von höchster Stelle aus empfohlen haben. Dazu gehörten u.a. auch die Kurfürsten der Pfalz (kluge Männer).

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