Weinwissen
Es ist wieder soweit – die Weinreben blühen, die Luft ist schwanger mit Blütenstaub, es duftet und leuchtet weiß und selbst in den langen Sommernächten schimmern die Weinberge in ihrer Pracht im Mondlicht. Dies ist unser Lieblingsmonat im Weingut, trotz Pollenallergie und richtig viel Arbeit.
Denn jetzt geht es richtig rund! Der Countdown hat begonnen, denn ab Blütebeginn bleiben noch genau 100 Tage bis zur Ernte. Dieses Jahr 2026 blieb uns die Zitterpartie erspart – durch den kalten Frühling haben die Knospen sich nicht zu früh entfaltet und sind unbeschadet durch die Spätfröste und die “Kalte Sophie” Anfang Mai gekommen, die uns dieses Jahr ja wirklich noch mal eiskalt erwischt hat. Doch die Knospen haben noch ihre Wollmäntel angehabt und konnten so mit erhobenem Kinn dem Wetter trotzen.
Nun ist es warm & hell, herrlich! Wir arbeiten mit Mensch & Maschine im Weinberg, stecken die Laubwände hoch und ja, beginnen auch schon punktuell und vorsichtig mit der ersten Bekämpfung von Schädlingen, insbesondere dem Mehltau, unserem Erzfeind. Dazu mal ein paar Hintergrundinformationen:
wenn die ganze Welt nach Blüten duftet, ist man entweder verliebt – oder in Weyher. Denn die Weinblüte hat begonnen! Der zarte Duft hüllt uns ein und verzaubert uns jedes Jahr aufs Neue. Dieses Jahr ist es ein wenig später als sonst – der Jahresanfang war kühl. Doch eigentlich ist das unser »normales« kontinentale Klima … so, wie es vor zwanzig Jahren üblich war.
Doch egal, wann die Blüte beginnt, die Bienen und Hummeln sind begeistert. Jedes Jahr bekommen wir Besuch von einer Königin, die mit einem kleinen Gefolge an Arbeiterbienen und ihrem Bienenstock im Weinberg platziert wird. Die königliche Anreise übernehmen schon seit vielen Jahre gute Freunde, die erfahrene Imker sind. Die Bienen müssen dann nur noch kopfüber in die Blüten fallen, um ihren Nektar zu finden. Ein paradiesisches Leben, fürwahr! Wenn die Bienen vor Tatendrang nur so trotzen, können sie alternativ auch zu den Kastanien fliegen, die unweit von den Weinbergen blühen...
Wir leben auf einer Wolke. Einer Duftwolke aus Blütenstaub und Sonnenschein. Denn in den vergangenen Wochen blühten unsere Reben in der wunderschönen Pfalz, und es gibt keinen herrlicheren Duft auf der Welt. Die Bienen sind im Freudentaumel und wir freuen uns mit, vor allem, weil das Jahr gar nicht so rosig anfing:
Nach einer kurzen, warmen Frühlingsphase zum Jahreseinstieg (im Februar!), kam im Mai noch einmal der Frost und hat in vielen Weinbergen der 13 Deutschen Weinanbaugebiete die zarten Triebe erfrieren lassen, davon berichteten wir schon. Unsere Weinbergen rund um Weyher hatten Glück und blieben verschont, dank unserer geschützten und besonderen Lage.
Und dann kam der Regen...
WeinGeplauder: ungefiltert, direkt aus dem Leben. Mit beiden Füßen tief in der Pfälzer Erde, die Hände klebrig von Traubensaft, den Kopf voller Ideen und das Herz randvoll, genau wie die Gläser.
Dies ist kein Lehrbuch.
Dies ist kein Weinführer.
Dies ist ein Stück Pfälzer Winzerleben.
Willkommen in der Pfalz.
Willkommen in Tradition & Moderne.
Willkommen beim WeinGeplauder.
wenn die ganze Welt nach Blüten duftet, ist man entweder verliebt – oder in Weyher. Denn die Weinblüte hat begonnen! Der zarte Duft hüllt uns ein und verzaubert uns jedes Jahr aufs Neue. Dieses Jahr ist es ein wenig später als sonst – der Jahresanfang war kühl. Doch eigentlich ist das unser »normales« kontinentale Klima … so, wie es vor zwanzig Jahren üblich war.
Doch egal, wann die Blüte beginnt, die Bienen und Hummeln sind begeistert. Jedes Jahr bekommen wir Besuch von einer Königin, die mit einem kleinen Gefolge an Arbeiterbienen und ihrem Bienenstock im Weinberg platziert wird. Die königliche Anreise übernehmen schon seit vielen Jahre gute Freunde, die erfahrene Imker sind. Die Bienen müssen dann nur noch kopfüber in die Blüten fallen, um ihren Nektar zu finden. Ein paradiesisches Leben, fürwahr! Wenn die Bienen vor Tatendrang nur so trotzen, können sie alternativ auch zu den Kastanien fliegen, die unweit von den Weinbergen blühen...